Von Galandia

Völkerbund
Freistaaten
Subkulturen

Willkommen auf Galandia, einem Kontinent der in etwa die Form und Ausmaße des südlichen Drittels von Afrika hat. Diese Region ist die am stärksten ausgearbeitete der bisher bekannten Welt und Heimat von neun größeren Ländern, von denen sieben im galandianischen Völkerbund organisiert sind.
Die Region hat eine bewegte Vergangenheit. Zwei große Magische Kriege haben tiefe Narben in das Land gerissen die zum Teil noch immer nicht verheilt sind. Ein ganzer Landstrich wurde zu einer apokalyptischen Umgebung in der die Grenze zum Abyss, der Geisterwelt kaum mehr besteht und wo sich Dämonen und Geister herumtreiben. Viele urtümliche Kulturen haben sich in den entlegenen Regionen der Länder erhalten während in den Zentren des Fortschritts großartige und atemberaubende Erfindungen gemacht werden. Die Anbarik, eine revolutionär neue Art der Energiegewinnung aus Kristallen ermöglicht die Erschaffung von so großartigen Maschinen wie gewaltigen Luftschiffen die stolz und königlich durch die Lüfte pflügen.
Während in den Kernlanden die Diplomaten und Fürsten miteinander ringen strecken die Küstenstaaten ihre Arme in die Neue Welt im Westen aus. Der Einfluss der kaonistischen Kirche ist schwächer geworden und die Angst vor dem „verfluchten Westen“ hält nicht mehr jeden davor ab das neue Land zu besiedeln. Während Galandia erst seit nicht einmal 200 nach Westen strebt besteht seit Hunderten von Jahren der Kontakt zu den Landen im Osten das Wüstenreich Al Khadun, die tropischen Inseln von Angaskar und das fernöstliche Palinea, wie auch der große Kontinent im Süden, Tropica, der von einigen Ländern oberflächlich kolonisiert wurde.
Derzeit ist Galandia zum großen Teil in einer Stimmung des Unabhängigkeitswillens. Der Krieg der die neue Welt von den galandianischen Kolonialmächten befreite blieb im Alten Land nicht ohne Spuren und viele Unterprivilegierte oder Unzufriedene glauben daran dass der Drang zur Autonomität ihnen ein besseres Leben bescheren wird. Abenteurer streifen durch die Wildnis und Forscher entdecken Spuren längst vergessener magischen Kulturen die vor Tausenden von Jahren auf Galandia ihre Blütezeit erlebt haben. Aus dem Norden drängen sich die fremdartigen Grautaler über die unüberwindliche und riesige Gebirgskette Ussak nach Galandia und niemand weiß was hinter dieser natürlichen Grenze liegt. Der Völkerbund schwächelt unter dem Misstrauen zwischen den Mitgliedern und droht zu zerbrechen.

Auf der anderen Seite entwickelt man die Anbarik und andere Technologien immer weiter und glaubt daran zu allem in der Lage sein zu können. Das Wort Fortschritt klingelt in den Ohren vieler Stadtbewohner, doch in den unbefriedeten Gebieten herrscht noch immer wilde Magie. Einige der größten Magier dieser Zeit bemerken, das die Magie zunehmend unberechenbarer wird und immer neue Wege zeigt sich zu manifestieren. Die Magie, in Galandia über Jahrhunderte hinweg erforscht und dokumentiert, scheint nicht mehr den alten Regeln zu folgen und manche fürchten gar einen dritten magischen Krieg.