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Die Magie ist eine besondere Kraft und bei Weitem nicht so alltäglich sichtbar, wie man es vielleicht vermutet. Die magischen Gilden haben strenge Regeln über die Anwendung von Zauberei und ahnden Verstöße mit strenger Hand (oder auch Faust...). Der Missbrauch von magischer Kraft ist bei Strafe verboten, wobei in einigen Fällen besonders abzuwägen ist, ob der Einsatz gerechtfertigt war.
Die Magie ist eine unberechenbare und geheimnisvolle Kraft, die jenen, die es verstehen, sie richtig zu nutzen, erlaubt Unglaubliches zu leisten. Die Macht der Magie ist eine sehr alte und es ist im Grunde unmöglich, sie völlig zu verstehen. Jeder der sich mit ihr einlässt bringt sich in große Gefahr, denn die Magie ist launisch und lässt sich nicht für immer in Formeln bannen, wie es das Konzil der Magi versucht hat.
Nun, da den Menschen noch viel mehr Völker bekannt sind, die über ihre ganz eigene Art der Magie verfügen, sehen sich die Magier darin bestätigt, dass die Vielfältigkeit der Magie unglaublich ist. Es gibt unzählige Möglichkeiten, um mit magischer Kraft zu handeln und eben so groß, wie die Varianten ist auch das Potential, das man mit der Magie erreichen kann. Es ist alles möglich, wenn man begabt ist und die Vorstellungskraft ist die letzte Grenze.
Gerüchte von Magiern, die vor Tausenden von Jahren ihr Unwesen getrieben haben, sprechen von wilder und freier Magie, die durch die bloße Macht des Geistes in die gewünschten Formen gezwängt wurde und den Magier zu einem Gott machten. Die Wunden, die Auseinandersetzungen zwischen den Magiern in das Fleisch der Welt gerissen haben, sind noch heute sichtbar (wie etwa die Abyssbrache) und gefährlich.
Heutzutage ist diese Gefahr zumindest teilweise gebannt, denn das Konzil der Magi kategorisierte die bekannten magischen Effekte in Pfade und Grade, um so dem unkontrollierten Durcheinander der Möglichkeiten zumindest die Fassade einer Ordnung zu verleihen. Tatsache ist, dass viele der magischen Formeln die wir heute kennen zumindest teilweise in andere Pfade abdriften und noch immer hitzige Diskussionen über die Einteilung geführt werden. Ebenso erscheinen ständig neue Formeln, die in einigen Fällen keinem bekannten Pfad zugeordnet werden können. Somit ist die Magie noch immer ständig im Wandel.
Das Konzept des Grades wurde vom Konzil der Magi für gut befunden, um die Macht die der Magie innewohnt zu beherrschen. Einem jungen Zauberlehrling waren keine mächtigen Zauber zuzumuten und entsprechend dokumentierte Ereignisse belegen, dass der Magier in den seltensten Fällen mit dem Leben davonkam (und auch dann in einem Zustand völliger Apathie oder heulendem Wahnsinns).
Jede Gilde hat die Pflicht über ihre Schüler zu wachen und darauf zu achten, welchen Grad ein jeder von ihnen innehat. Nötigenfalls sind sie dazu gezwungen Maßnahmen zu ergreifen. Der Grad hat übrigens keine Abhängigkeit zum Alter oder sonst irgendeinen Faktor der Persönlichkeit. Manche Studenten erweisen sich als geradezu beunruhigen begabt und es gibt einige Magier des dritten Grades die noch in den Kinderschuhen stecken...