"Ich will erzählen von von den Geschöpfen, die geboren aus Khalias Schoß und auf Yama gesandt um die ewige Fehde zwischen der Göttin des Mondes und der Göttin der Erde auszufechten. Sie mögen zu Teilen den Wesen ähneln, die wir Fauna nennen, doch dieser Schein kann trügerischer nicht sein. Die Kinder des Mondes sind seelenlos, ihnen fehlt der göttliche Funke, die Fähigkeit etwas anderes zu sehen, als roten Hass auf alles, was auf Yama blüht und gedeiht.
Der Legende nach wurde das Leben von Yama geschenkt. Durch den göttlichen Funken gewann es eine Seele und entwickelte sich weiter. Während auf Yamas Antlitz die Geschöpfe immer vielfältiger wurden, sah die missgünstige Zwillingsschwester von Yama, Khalia, jeden Tag mehr, wie das Leben blühte. Ihr selbst jedoch war kein Gott vergönnt, der Leben mit einer Seele versehen könnte und so waren die Kreaturen die sie schuf seelenlos und bösartig. Mit der Zeit wurde der Anblick des Glückes, dass ihre Schwester erfuhr, während sie selbst in Einsamkeit existierte, zuviel für Khalia und sie fiel dem Wahnsinn anheim. Vor Wut schäumend brachte sie immer mehr ihrer zornigen Kreaturen hervor, doch je mehr sie von ihnen schuf, desto schlimmer wurde es für sie.
Schließlich wurde eine große Macht ihres Irrsins gewahr. Es war ein Diener des schrecklichen Lazariel und er schenkte Khalia ein Werkzeug zu Rache. Jeden Vollmond sollten durch magische Portale einige ihrer Geschöpfe auf Yamas Antlitz überwechseln um dort das Leben auszulöschen. Khalia fackelte nicht lang und ersann immer schrecklichere Kreaturen um Yama ihr Glück heimzuzahlen. Und so begab es sich, dass zu jedem Vollmond mehr Mondkinder auf unsere Welt gesandt wurden.
Auf Yama angekommen war der erste Schritt der Mondkinder Vernichtung zu sähen. Sie töteten und zerstörten wo sie etwas fanden, das getötet und zerstört werden konnte. Doch bald pflanzten sie sich auch mit den Wesen Yamas fort. So entstanden neue grässliche Kreaturen, die meisten von ihnen unfähig zu leben und sie bestanden in ihrem verzerrendem Wahnsinn nur wenige Stunden. Doch einige wenige waren in der Lage selbst zu bestehen. Schließlich wurden sie Teil des Kreislaufes des Lebens und blieben. So entstanden neue Rassen, nicht so rasend wie die Mondkinder, dennoch zu wild, um gebändigt zu werden wie die Kinder Yamas.
Allen Mondkindern ist gemein, dass sie das Feuer fürchten oder sich in seiner Gegenwart zumindest nicht wohl fühlen. Ein jedes von ihnen ist überdies noch Fleischfresser die bei der Wahl ihres Opfers keinen Unterschied zwischen Mensch und Tier machen. Sie sind allesamt sehr agressiv, aber während manche von ihnen nur rasend durch die Lande streifen um zu töten, haben manche erstaunliche Instinkte entwickelt, die denen mancher Raubtiere in nichts nachstehen."
-Aus dem Almanach des Volksglaubens
| Der Unterschied | Zwischen Tieren und Mondkindern bestehen einige wichtige Unterschiede. Dieser Artikel dient dazu klarer aufzuzeigen dass Mondkinder wahrlich nicht von dieser Welt stammen und ihre Mutter dem Wahnsinn anheim fiel. |
| Die Urbestien | Man sagt die ersten Mondkinder die Khalias entsandte waren gigantisch und schrecklich. Wie Dämonen suchten sie das Land heim und niemand konnte ihnen widerstehen. Diese Monstrositäten werden heute Urbestien genannt und sie schlummern noch immer auf Galandia... |
| Die Kreaturen des Mondes | Eine Auflistung einiger Kreaturen der Mondgötting, die auch Khaliasbrut genannt werden. |